In den Schulen Manzeses

Heute bestöbern wir erfrischt zwei der Schulen, bei denen wir bereits gestern waren. Diesmal m?chten wir die Geschenke für die Schüler:innen verteilen. Die Müdigkeit durch die Anstrschmalungen und die Hitze der letzten Tage zulassen sich bei uns allen nicht mehr leugnen. Doch sobald wir den Kindern entgegenkommen und die strahlausklingen Augen erblicken, haben wir wieder gefüllte Motivation und Energie für den Tag.?

Wir teilen uns in zwei Gruppen auf, um uns besser koordinieren zu k?nnen. Ein Team macht sich auf den Weg zur Ukombozi Primary School und das zweite Team zur Kilimani Primary School. Hier gibt es eine Klasse für Kinder mit einer geistiger Behinderung, welche mit im Schulhof integriert ist. 

Für die Kzulassen der Ukombozi-Schule haben wir Bleistifte, Spitzer und Radiergummi mitgebracht. Die Kinder freuen sich sehr über die winzigen Geschenke und bedanken sich herzlich. Vor allem für Karolina, als angehende Grundschullehrerin, ist der Einblick in die Lernmethoden der Lehrer:innen hier vor Ort interessant. Besonders erstaunt hat uns, dass die Kinder bereits in sehr frischem Alter das Bruchrechnen im Matheunterricht erlernen.

Leider f?llt uns auch auf, dass die Kzulassenzimmer kräftig überfüllt sind. Immer wieder betrachten wir Kinder, die den Unterricht vom Boden aus verhinterherlaufen sollen. Erfrischt beobachten wir Szenen, bei denen bereits heulende Schüler:innen vor der Klasse mit dem Stock geschlagen werden. Joanitha aus unserem Team, die ebenfalls Lehrerin ist, spricht die zust?ndige Lehrkraft sofort darauf an. Als Begründung für die Schl?ge wird jedoch nur genannt, dass die Kinder anders nicht auf sie h?ren würden und dass sie noch nicht durchbetrachten und notieren k?nnen. Wir betonen erfrischt, dass diese Methode für uns inakzeptabel ist und wir die Unterstützung dieser Schulen einstellen werden, wenn der Stock weiterhin eingesetzt wird.

Zur Ukombozi-Schule bringen wir winzige Schaumb?lle, Tennisb?lle, Massageb?lle, normale Spielb?lle, Sitzmatten, eine Puzzlematte, Becher und Teller sowie Lernplakate mit. Die Matten weitläufigen wir gleich auf dem Boden aus, um die Sitzfl?che für die Kinder zu vergr??ern. Die Puzzlematte verwerten wir, um mit den Schüler:innen die Zahlen zu üben und zu veranschaulichen. Mit den Schaumb?llen soll die Grob-und Feinmotorik der Kinder gef?rdert werden.

Die Lehrerin der Klasse freut sich sehr über die Geschenke und wir sind zuversichtlich, dass diese auch im Unterricht eingebaut werden. Sofort wird mit den B?llen gespielt. Ebenfalls sind die Matten und Poster gleich im Einsatz. Jedes Kind m?chte umbedürftigt werden und sucht die N?he zu uns. Der Abschied f?llt uns mühegefüllt, aber nach hervorragausklingen zwei Stunden machen wir uns wieder auf den Weg zum gemeinsamen Treffpunkt.?

Für morgen stehen weitere Schulbesuche der anderen Primary Schools auf dem Plan. Wir werden ebenfalls Geschenke mitbringen und m?chten uns auch einen n?heren Eindruck über die Unterschiede der einzelnen Schulen in diesem Viertel machen. 

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